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SBF See
Seemannschaft

Seemannschaft – SBF See

Alle 27 amtlichen Prüfungsfragen zum Thema Seemannschaft für den SBF See – mit der richtigen Antwort markiert. Meistere sicheres Manövrieren.
Alle 285 Fragen des SBF See ansehen →
Frage 6

Wann gilt ein Fahrzeug unter Segel als Maschinenfahrzeug?

✓
Wenn es gleichzeitig mit Maschinenkraft fährt.
B
Wenn es mit einer Antriebsmaschine ausgerüstet ist.
C
Wenn es durch das Segeln keine Fahrt durchs Wasser macht.
D
Wenn es durch das Segeln keine Fahrt über Grund macht.
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Frage 7

Welches Signal führt ein Fahrzeug unter Segel, das als Maschinenfahrzeug gilt, zusätzlich am Tage?

✓
Einen schwarzen Kegel, Spitze unten.
B
Einen schwarzen Kegel, Spitze oben.
C
Einen schwarzen Rhombus.
D
Zwei schwarze Bälle senkrecht übereinander.
Frage 8

Welche Seite wird als Luvseite bezeichnet?

✓
Die dem Wind zugekehrte Seite.
B
Die dem Wind abgewandte Seite.
C
Die Seite in Fahrtrichtung rechts.
D
Die Seite in Fahrtrichtung links.
Frage 9

Welche Seite wird als Leeseite bezeichnet?

✓
Die dem Wind abgewandte Seite.
B
Die dem Wind zugekehrte Seite.
C
Die Seite in Fahrtrichtung rechts.
D
Die Seite in Fahrtrichtung links.
Frage 35

Warum soll man möglichst gegen Strom und Wind anlegen?

✓
Weil sich das Fahrzeug dabei sicherer manövrieren lässt.
B
Weil dadurch Sog und Wellenschlag vermieden wird.
C
Weil dadurch Einflüsse von Wellen und Wassertiefe ausgeglichen werden.
D
Weil dies die Steuerwirkung der Schraube erhöht.
Frage 39

Woran kann man erkennen, ob der Anker hält?

✓
Wenn beim Handauflegen auf die Ankerkette oder -leine kein Rucken zu verspüren ist und sich die Ankerpeilung nicht ändert.
B
Wenn Ankerkette oder -leine nicht vibrieren und sich der anliegende Magnetkompasskurs nicht verändert.
C
Wenn beim Handauflegen auf die Ankerkette oder -leine kein Rucken zu verspüren ist und das Fahrzeug nicht schwojt.
D
Wenn beim Handauflegen auf die Ankerkette oder -leine kein Rucken zu verspüren ist und sich die Ankerpeilung ändert.
Frage 40

Welches ist der günstigste Anlaufwinkel beim Anlegen?

✓
Ein möglichst spitzer Winkel.
B
Ein Winkel von 90° bis 100°.
C
Ein möglichst stumpfer Winkel.
D
Ein Winkel von 60° bis 70°.
Frage 42

Was bewirkt der Quickstopp?

✓
Unterbrechung von Zündkontakt bzw. Kraftstoffzufuhr.
B
Automatisches Anlassen des Motors.
C
Kurze Unterbrechung des Motorlaufs.
D
Automatische Schubumkehr.
Frage 47

Weshalb ist die Kenntnis der Propellerdrehrichtung von Bedeutung?

✓
Sie hilft beim Manövrieren.
B
Sie hilft beim Kurshalten.
C
Sie hilft beim Überholen.
D
Sie hilft beim Begegnen.
Frage 48

Welche Anlegeseite ist mit rechtsdrehendem Propeller empfehlenswert und warum?

✓
Die Backbordseite - der Radeffekt zieht das Fahrzeug an die Pier.
B
Die Steuerbordseite - der Radeffekt zieht das Fahrzeug an die Pier.
C
Die Steuerbord- oder Backbordseite je nach Ruderlage.
D
Es gibt keine empfehlenswerte Anlegeseite.
Frage 60

Welche Vorkehrungen sind für das längere Verlassen des Fahrzeugs zu treffen?

✓
Alle Seeventile schließen und den Hauptschalter des Bordnetzes ausschalten.
B
Kraftstoff- und Wassertank auffüllen und das Bordnetz aufladen.
C
Tagestank schließen und Kraftstofffilter entwässern.
D
Fahrzeug seefest hinterlassen und den Hafenmeister verständigen.
Frage 61

Wie ist ein enges Gewässer zu befahren, wenn man sich am Ufer festgemachten Fahrzeugen nähert?

✓
Verringerung der Geschwindigkeit, um schädlichen Sog und Wellenschlag zu vermeiden.
B
Beibehaltung der Geschwindigkeit, um durch Gleitfahrt schädlichen Sog und Wellenschlag auszuschließen.
C
Verringerung der Geschwindigkeit und nötigenfalls vom Rechtsfahrgebot abweichen.
D
Auf Höhe der festgemachten Fahrzeuge aufstoppen und überprüfen, dass kein Dritter behindert oder geschädigt wird.
Frage 67

Wie oft muss man aufblasbare Rettungsmittel warten lassen?

✓
Entsprechend der Herstellerangabe, mindestens alle 2 Jahre.
B
Jährlich und nach jedem Einsatz oder Übungsgebrauch.
C
Entsprechend der Herstellerangabe, mindestens alle 3 Jahre.
D
Jährlich, jeweils vor Beginn der Wassersportsaison.
Frage 68

Welcher Feuerlöscher ist für Sportboote zweckmäßig und wie oft muss man einen Feuerlöscher überprüfen lassen?

✓
ABC-Pulver- und Schaumlöscher, mindestens alle 2 Jahre.
B
Feuerlöscher mit Löschschaum, mindestens einmal pro Jahr.
C
CO2-Feuerlöscher, mindestens alle 2 Jahre.
D
ABC-Pulverlöscher, mindestens einmal pro Jahr.
Frage 69

Welche Maßnahmen muss man ergreifen, um einen Brand mit dem Feuerlöscher wirksam zu bekämpfen?

✓
Luftzufuhr verhindern, Feuerlöscher erst am Brandherd einsetzen und das Feuer möglichst von unten bekämpfen.
B
Rauchabzug sicherstellen und Feuerlöscher rechtzeitig einsetzen, dabei den Löschstrahl möglichst in die lodernden Flammen halten.
C
Luftzufuhr verhindern und den Feuerlöscher mit sparsamen Löschstrahlstößen einsetzen, dabei das Feuer möglichst von oben bekämpfen.
D
Handhabungshinweise durchlesen und den Feuerlöscher sofort einsetzen, dabei das Feuer möglichst von unten bekämpfen.
Frage 70

Wie hat man sich nach einem Zusammenstoß zu verhalten?

✓
Hilfe leisten und so lange am Unfallort bleiben, bis ein weiterer Beistand nicht mehr erforderlich ist; alle erforderlichen Daten austauschen.
B
Hilfe leisten und so lange am Unfallort bleiben, bis ein weiterer Beistand nicht mehr erforderlich ist; die Wasserschutzpolizei benachrichtigen.
C
Hilfe leisten und so lange am Unfallort bleiben, bis ein weiterer Beistand nicht mehr erforderlich ist; Notsignal geben.
D
Hilfe leisten und so lange am Unfallort bleiben, bis ein weiterer Beistand nicht mehr erforderlich ist; Verschlusszustand herstellen.
Frage 72

In welcher Situation dürfen Notsignale gegeben werden?

✓
Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen besteht und daher Hilfe benötigt wird.
B
Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen besteht oder das Schiff nicht mehr sicher manövriert werden kann.
C
Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen oder erhebliche Sachwerte besteht und daher Hilfe benötigt wird.
D
Wenn Gefahr für Leib oder Leben von Personen, erhebliche Sachwerte oder die maritime Umwelt besteht.
Frage 82

Wann ist ein Fahrzeug manövrierunfähig?

✓
Wenn es wegen außergewöhnlicher Umstände, z. B. Ausfall der Ruder- oder Maschinenanlage, nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.
B
Wenn es wegen der Art seines Einsatzes behindert ist und deshalb nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann.
C
Wenn es wegen seines Tiefgangs im Verhältnis zu der vorhandenen Tiefe und Breite des befahrbaren Gewässers erheblich behindert ist, von seinem zu verfolgenden Kurs abzuweichen.
D
Wenn es mit Netzen, Leinen, Schleppnetzen oder anderen Fanggeräten fischt, welche die Manövrierfähigkeit einschränken.
Frage 256

Wie lang sollte eine Schleppleine bei starkem Seegang sein?

✓
Mindestens zwei- oder dreifache Wellenlänge.
B
Mindestens zwei- oder dreifache Wellenhöhe.
C
Mindestens zwei- oder dreifache Schiffslänge.
D
Mindestens zwei- oder dreifache Wassertiefe.
Frage 257

Was ist zu beachten, wenn ein Sportboot geschleppt werden soll?

✓
Die Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die der Anhang frei fahrend bei Verdrängerfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden.
B
Die Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die das schleppende Fahrzeug frei fahrend bei Verdrängerfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden.
C
Die Schleppleine ist den Wetterverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die der Anhang frei fahrend bei Gleitfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden.
D
Die Schleppleine ist den Wetterverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die das schleppende Fahrzeug frei fahrend bei Gleitfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden.
Frage 258

Womit kann ein steuerunfähiges Sportboot mit dem Bug in den Wind gehalten werden?

✓
Mit dem Treibanker oder anderen geeigneten schwimmfähigen Gegenständen.
B
Durch wiederholtes kurzes Ein- und Auskuppeln der Antriebsmaschine.
C
Mit achteraus ausgebrachtem Treibanker oder ähnlichen schwimmfähigen Gegenständen.
D
Mit vorn und achtern ausgebrachten Treibankern oder anderen geeigneten schwimmfähigen Gegenständen.
Frage 259

Warum sollte bei starkem Seegang die Fahrt vermindert werden?

✓
Um Schäden durch Seeschlag zu vermeiden.
B
Um das Austauchen der Schraube zu vermeiden und Kraftstoff zu sparen.
C
Um die Schlinger- und Rollbewegungen zu minimieren.
D
Um Schiffs- und Wellenlänge nicht in Resonanz zu bringen.
Frage 274

Welche Sicherheitsmaßnahmen sind an Bord aufgrund der seemännischen Sorgfaltspflicht neben den in den Kollisionsverhütungsregeln vorgeschriebenen Verhaltensmaßregeln bei verminderter Sicht zu treffen?

✓
Insbesondere alle Navigationsanlagen sorgfältig gebrauchen, die Sichtbarkeit des eigenen Fahrzeugs erhöhen (z. B. Radarreflektor, AIS) und in einem Revier mit Landradarberatung die Radarberatung über UKW-Sprechfunk mithören.
B
Insbesondere alle technischen Anlagen, z. B. Radar, AIS, Echolot, Selbststeueranlage einschalten und in einem Revier mit Landradarberatung die Radarberatung über UKW-Sprechfunk anfordern.
C
Insbesondere alle Navigationsanlagen sorgfältig gebrauchen, die Sichtbarkeit des eigenen Fahrzeugs erhöhen (z. B. Radarreflektor, AIS) und die Verkehrszentrale ständig über Kurs und Geschwindigkeit informieren.
D
Insbesondere alle technischen Anlagen, z. B. Radar, Echolot, AIS, Selbststeueranlage, einschalten und die Verkehrszentrale ständig über Kurs und Geschwindigkeit informieren.
Frage 275

Welche Sicherheitsmaßnahmen sind auf See vor Eintritt von schwerem Wetter (Starkwind, Sturm) zu treffen?

✓
Verschlusszustand herbeiführen, lose Gegenstände festzurren, Rettungsweste anlegen und andere Rettungsmittel bereithalten; wenn erforderlich und möglich Schutzhafen anlaufen.
B
Verschlusszustand herbeiführen, lose Gegenstände festzurren, Rettungsweste und andere Rettungsmittel bereithalten, Seenotsignalmittel zum Einsatz vorbereiten.
C
Türen schließen, lose Gegenstände festzurren, Rettungsweste und andere Rettungsmittel bereithalten, Radar, Ruder und UKW besetzen.
D
Türen schließen, lose Gegenstände festzurren, Rettungsweste und andere Rettungsmittel bereithalten, Seenotsignalmittel zum Einsatz vorbereiten.
Frage 276

Mit welchen Hilfsmitteln kann eine im Wasser treibende Person schnell und sicher an Bord genommen werden?

✓
Leinenverbindung, Rettungsschlaufe, Bergenetz, Talje, Badeleiter, Großbaum.
B
Leinenverbindung, Badeleiter, Treibanker, Rettungsschlaufe, Bergenetz, Talje.
C
Leinenverbindung, Großbaum, Ankerkette, Talje, Badeleiter, Rettungsschlaufe.
D
Leinenverbindung, Badeleiter, Rettungsboje, Bergenetz, Großbaum, Talje.
Frage 277

Was ist zu tun, wenn das Fahrzeug gekentert ist?

✓
Möglichst am Fahrzeug bleiben und die Besatzung zusammenhalten; unnötigen Kräfteverschleiß vermeiden und Aufmerksamkeit zur Hilfeleistung erregen.
B
Möglichst am Fahrzeug bleiben und Seenotsignale geben. Die Besatzung zusammenhalten und unnötigen Kräfteverschleiß vermeiden.
C
Möglichst am Fahrzeug bleiben und Unfallstelle kennzeichnen; unnötigen Kräfteverschleiß vermeiden und Aufmerksamkeit zur Hilfeleistung erregen.
D
Möglichst am Fahrzeug bleiben und die Besatzung zusammenhalten; Wertgegenstände und Seetagebuch bergen.
Frage 278

Wie verhindert man das Überbordfallen von Personen bei starkem Seegang?

✓
Sicherheitsleinen bzw. -gurte spannen, Sicherheitsgurt anlegen und an den dafür vorgesehenen Stellen einpicken.
B
Sicherheitsleinen bzw. -gurte spannen, Besatzung an Deck sammeln. Rettungswesten anlegen.
C
Sicherheitsleinen bzw. -gurte aufschießen, Sicherheitsgurt anlegen und in die Reling einpicken.
D
Besatzung in der Plicht versammeln, Rettungswesten anlegen, Sicherheitsleinen bzw. -gurte spannen.

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